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  • Urlaub mit Baby

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    Sommer, Sonne, Sonnenschein… Ist ja schon fast vorbei aber nichtsdestotrotz, reisen noch einige Familien gerade jetzt in den kälteren Monaten in den Urlaub mit Baby. Auch wir haben uns dazu entschieden paar Tage zusammen zu verbringen. Wir machen zwar keine große Weltreise und fliegen auch nicht auf die Sonneninseln, aber trotzdem möchte ich meine kleine Erfahrung mit euch teilen.

    Wie einige schon sicherlich auf Instagram und in meinem letzten Post mitbekommen haben, war ich dieses Jahr in Polen. Zur Unterstützung hatte ich meine Schwester dabei, denn alleine mit Baby ist es oft sehr schwierig. Ich rede hier von einer langen Autofahrt. Noch vor meiner Babyzeit war ich mindestens einmal im Monat in Polen. Manchmal sogar öfter. Die Strecke ist für mich also gar kein Problem. Was aber nach einigen Jahren problematisch geworden ist, sind meine Augen und mein Sehvermögen in der Nacht. Durch einen Autounfall zusätzlich davon geprägt, fahre ich so gut wie gar nicht mehr Nachts.

    Nun ja wie ist denn meine Erfahrung zum Thema Langstreckenfahrt mit Baby. Wir führen morgens früh los. Am Abend zuvor packte ich das Auto und legte mich noch ins Bett. Um 3 Uhr hieß es für mich aufstehen. Ich bereitete eine Flasche mit Babymilch vor und nahm auch paar kleine Fruchtquetschis mit. Getränke mit Wasser und Saft, auch selbstverständlich dabei. Im Halbschlaf legte ich Adrian in die Babyschale und gegen 4 Uhr fuhren wir los. Den ersten Stopp legten wir gegen 8 Uhr ein. Kaffee und Brötchen für mich und meine Schwester, die Flasche für Adrian. Wickeln in der Tankstelle, weiter geht es. Der zweite Stopp kurz nach 11 Uhr. Toiletten Besuch und Wickeln, und eine kleine Mahlzeit für Adrian. Ab da war Adrian so gut wie ausgeschlafen und spielte mit seinen Sachen. Um die Mittagszeit waren wir am Ziel angekommen.

    Meine Empfehlung worauf man achten soll, falls man die Strecke nicht kennt. Schaut vorher ob es viele Raststätten direkt an der Autobahn gibt, oder ob man erst die Ausfahrt nutzen muss. Wir haben nämlich den Fehler gemacht und auf dem Rückweg, eine andere Strecke gewählt. Auf der A20 gibt es so gut wie keine Tankstellen direkt an der Autobahn. Dafür muss man erst die Ausfahrt nutzen. Dies kostet etwas mehr Zeit.

    Zum Thema was nehme ich mit, da muss man sicherlich selber für sich schauen. Nicht jeder stellt die gleichen Ansprüche oder macht den gleichen Urlaub. Sicher ist das was in die Wickeltasche gehört, genug Windeln für den ganzen Urlaub (es sei denn man hat kein Problem auf andere Marke umzusteigen), ebenfalls Feuchttücher, Milchpulver, Flaschen und Sauger, Brei oder vor gekochte Mahlzeiten, Getränke, Fruchtquetschis usw. Auch eine kleine Babyapotheke ist nicht verkehrt dabei zu haben.

    Ansonsten sollte man sich nach Möglichkeit nicht viel Stress bereiten und sich einfach freuen und loslassen können. 😉

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  • Mein Luxusmamaleben

    Nach vielen Wochen Pause wird wieder Zeit hier Leben rein zubringen. Zeit ist Mangelware, vor allem wenn man ein Baby zu Hause hat, aber ich will mich nicht beschweren, denn es gibt viele Menschen da draußen die noch mehr zu schaffen haben. Ich habe es erst im Urlaub zu schätzen gelernt, obwohl man eher davon ausgeht, dass Urlaub der Erholung dient.

    Ich war in meiner Heimat, in Polen. Wo ich aufgewachsen bin und die ersten 14 Jahre meines Lebens verbrachte. Wie ich schon in meinen ersten Beiträgen erwähnte, war ich ein verwöhntes Omakind. Meine Eltern waren selten da, die meiste Zeit waren sie in Deutschland und verdienten das Geld. Ja, damit es uns irgendwann besser geht. So war die Traumvorstellung, die eh nach paar Jahren geplatzt ist. Warum? Um es kurz zu fassen. Betrug, gebrochene Herzen, kein Erfolg im eigenem Geschäft… So kam eins zum anderen und meine Eltern trennten ihre Wege.

    Aber das war nicht das Thema worüber ich hier schreiben will. Meine Kindheit verbrachte ich also in Polen, mal bei der Einen und mal bei der Anderen Oma. Da sie aber in einer Stadt wohnen, war es nie nötig um den Kindergarten oder gar Schule zu wechseln. Optimal also. Ich ging das erste mal in einen Kindergarten mit 4 Jahren. Ich kann mich noch gut an das Gebäude erinnern, den Geruch nach der Mittagssuppe, die Kinderbettwäsche wo wir Mittagsschlaf gemacht haben und wie ich immer wieder versuchte die Erzieherinnen aus zu tricksen nicht schlafen zu müssen. Dann meine Schulzeit, die Wege zur Schule und zurück. Auch die, die wir mit Freunden beim Blaumachen zurückgelegt haben. Die geheime Orte im Park, wo ich mit dem ersten Freund verbracht habe und sowieso die Stadt, die mein Leben so geprägt hat und die ich immer geliebt habe. Irgendwann als die Zeit in der Familie stürmisch geworden ist, ist mir die Stadt hässlich vorgekommen. Ich mochte nicht mehr dort sein. Obwohl ich sehr viele Freunde hatte und es in der Schule immer sehr gut lief, entschied ich mich zu meinem Papa nach Deutschland zu ziehen. Er organisierte für mich die Schule, sodass ich direkt nach den Ferien einsteigen konnte. Und auch wenn ich noch lange Zeit in einem Zwiespalt war, kam es mir nie in den Sinn, Deutschland zu verlassen und zurück nach Polen zu gehen. Auch nicht, oder sogar dann nicht, als mich mein Papa mit 17 wegen seiner neuen Frau nach Polen zur Oma schicken wollte, weil ich mit ihr nicht zurecht kam. Beziehungsweise (und das sogar wortwörtlich beziehungsweise)  sie nicht mit mir. Tut sie bis heute nicht. Nicht mit mir, meiner Schwester, ihrem Sohn und sogar sehr oft mit meinem Papa nicht. Aber darüber brauche ich hier weiter nicht zu schreiben. Wollen wir ja keine Unruhe stiften.

    Nun ja, ich habe mich in Deutschland eingelebt und das Leben hier gefiel mir gut. Auch ohne „echte“ Freunde, ohne Erfolg in der Schule und ohne ein stabiles „Beziehungsleben“ zu haben. Ich bleib aber trotzdem hier. Zog zu einem Freund, machte meine Ausbildung, machte ein Führerschein, kaufte mir ein Auto, zog in eine Studentenbude und genießte das Leben… und so weiter.

    Kurz bevor ich die Liebe meines Lebens kennen gelernt habe, bzw. Lieben gelernt (wir waren uns schon vorher begegnet aber ohne „Liebe auf den ersten Blick“), kreisten meine Gedanken wieder zurück nach Polen zu gehen. Ich habe mich dort schon erkundigt, ob die Deutsche Ausbildung zur Krankenschwester anerkannt wird, ich suchte schon eine Wohnung und machte ein Plan wie ich alles kurz umsetzten kann. Aber dann… Dann kam Florian und veränderte mein Leben. Die Pläne waren auf einmal verschwunden… Vergessen…

    Und das war mein Schicksal was mich und mein Leben verändert hat. Mein Leben würde zu meinem Luxusleben, denn noch nie zuvor habe ich mich so vollkommen und erfüllt gefühlt. Noch nie war ich so angekommen wie jetzt. Dort wo ich jetzt bin. Für Einige ist Luxus ein Gegenstand oder ein Erlebnis. Das teure Auto, eine Villa, ein Urlaub in der Karibik… Für mich ist Luxus mein Leben, wie ich es lebe und wie ich es zu schätzen weiß. Mein Freund und mein kleiner Sohn, meine Familie.

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  • Die 10 nervigsten Sprüche in der Schwangerschaft

    Meine beliebtesten Sprüche in der Schwangerschaft und nach der Geburt. Kennt jede werdende Mama und Mama. Liebe Familie und Freunde, diesen Beitrag widme ich nur Euch, mit einem Augenzwinkern. 😉

     

    10 nervigsten Sprüche in der Schwangerschaft

    1. Wann ist es soweit?

    Am Anfang ist man glücklich es verkünden zu können, dass man schwanger ist und wann der Entbindungstermin ist. Doch kommt die Frage öfter und vor allem von der Familie, die es eigentlich schon längst im Kalender hätte eingetragen müssen, ist die Frage mehr als nervig und treibt so gut wie jede Schwangere in den Wahnsinn.

    1. Du hast einen großen Bauch. Bist du sicher, dass da nur eins drin ist?

    Ob groß oder klein, ich glaube diese fiese Frage die gar nicht für schwangere so lustig klingt, kann sehr verletzend sein. Lassen Sie es bitte.

    1. Oh, was wird es den?

    Ein Baby.

    1. Ach, es wird ein Junge? Vielleicht habt ihr beim nächsten Mal Glück.

    Gilt genauso für die Mädelsmamas. „Oh ein Mädchen, na dann habt ihr ja keinen Stammhalter.“ Danke für die Erkenntnis, ohne Sie wäre ich nie darauf gekommen und jetzt?

    1. Bist du immer noch schwanger?

    Diese Frage stellen sehr gerne Menschen die glauben, dass eine Schwangerschaft 9 Monate dauert und genau wenn der 9. Monat um ist, muss die Frau ihr Kind zur Welt bringen. Liebe Menschen da draußen, eine Schwangerschaft dauert 40 Wochen und manchmal sogar 42 Wochen. Hier kommt auch mein sehr beliebter Spruch der perfekt dazu passt.

    1. Drin geblieben ist noch keins.

    Hah, muss ich lachen. Ja, jetzt lache ich auch selber darüber, aber als ich diesen Spruch gehört habe, bin ich fast aus den Latschen gekippt. Ist es die Dummheit der Menschheit oder weil man einfach was sagen will, auch wenn man nichts zu sagen hat? Dann bitte lieber nichts sagen.

    1. Genießt die Zeit noch

    Ja, ja, ja ich genieße und liebe das Warten. Schließlich warten wir alle immer ganz gerne auf den Weihnachtsmann, auf unsere Geburtstage oder auch im überfüllten Wartezimmer beim Onkel Doktor. Die Zeit der Schwangerschaft warten wir auf unser kleines Wunder, bereiten uns vor und glauben Sie mir, jede glückliche Mama genießt die Zeit sehr, aber wenn wir den Endspurt erreichen werden wir oft sehr ungeduldig und möchten an unserem Baby schnuppern.

    1. War es geplant?

    Na, die Frage ist doch eine totale Frechheit, oder? Ob geplant oder nicht geplant, wenn ich es sagen will, dann werde ich es tun, aber danach zu fragen ist zu fragen wie oft ich in der Woche Sex habe und benutze ich nur ein Kondom oder doch die Pille.

    1. Freut ihr Euch? Was sagt dein Partner dazu?

    The same wie oben. Manche nehmen kein Blatt vor dem Mund und stellen tatsächlich diese Frage.

    1. Du musst jetzt für zwei essen. (oder) Nein, du darfst das nicht essen. Du darfst kein Kaffee und schon mal gar nicht Chips und Cola.

    Die Verbote und Gebote von Omas, Tanten und der lieben neugierigen Nachbarin, die beim Einkauf genau dein Einkaufswagen beobachtet. I’m lovin it.

     

    Wollt ihr wissen welche Sprüche mich als Neumama nerven? Morgen kommt der zweite Beitrag. 😉

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